Referenzobjekt

Mountain Resort Feuerberg

Architekt
Freunschlag & Ronacher ZT GmbH
Saint-Gobain Austria Berater
Christian Grau
Bauherr
Bergeralm Hotelbetriebsgesellschaft mbH
Standort

Gerlitzenstraße 87 Bodensdorf 9551 Österreich

Spirit am Berg

Ein Ressort in der vierten Generation erfolgreich zu bewirtschaften ist heutzutage äußerst ungewöhnlich. Innerhalb von 14 Jahren nicht weniger als 16 Baustufen zu realisieren auch. Die Krönung erfolgte 2019 mit der Eröffnung des neuen „Sonnenbads“. 

Erwin und Isabella Berger bewirtschaften das Mountain Resort Feuerberg in der vierten Generation. Innerhalb der letzten 14 Jahre wurden nicht weniger als 16 Baustufen realisiert. Begonnen hat alles ab dem Jahr 2007 mit der Bade- und Wohlfühlwelt, 2009 folgte eine Schwimmbaderweiterung, 2010 wurde der Wellnessbereich ausgebaut. „Mit jeder Baumaßnahme wurden bewusst neue Außenräume definiert und gestaltet sowie neue Erlebnisbereiche geschaffen“, erklärt Architekt Herwig Ronacher. Den krönenden Abschluss fand das Mountain Resort Feuerberg im Jahr 2019 mit dem großzügigen Ausbau der Feuerberg Bade- und Wohlfühlwelt.  Investiert wurden in diesen Ausbau rund acht Millionen Euro. Damit bietet "Kärntens Badewelt am Berg" jetzt ca. 4.500 Wellness-Quadratmeter, 12 Pools, Almsee, Wasserrutsche, 11 Saunen und 16 Ruheoasen.

 

Außergewöhnliches Gestaltungselement

Wie bei den vorhergehenden Erweiterungen stand am Anfang die Idee des Bauherrn, die von Freunschlag & Ronacher ZT optimal umgesetzt wurde. „Zentrales Gestaltungselement dieser Baustufe ist das ellipsenförmige Schwimmbad mit einer eingeschriebenen , kreisförmigen Kuppelkonstruktion aus Holz“, beschreibt Architekt Herwig Ronacher den Bau: „Die statische und gestalterische Bewältigung der über 16 Meter frei spannenden Kuppel erfolgte durch ein Polygon mit 12 Säulen im Umkreis.“ Neben zwei großen Indoor Pools ist der „Skypool“ das neue Highlight am Feuerberg. Er schwebt in luftiger Höhe mitten in der Glasfassade des Sonnenbades. Das neue Wellnesszentrum ist ebenfalls im neuen Gebäudetrakt untergebracht und trägt den passenden Namen „MEIN SEIN“. 

 

Nur vier Monate Bauzeit

Die Bauzeit für dieses bemerkenswerte Projekt betrug nur unglaubliche vier Monate und war sicherlich eine der größten Herausforderungen für das gesamte Team: drei Monate Bauphase und ein Monat Innenausbau. Dass unter diesen Vorgaben alle Beteiligten optimal zusammenspielen müssen ist selbstredend und die verwendeten Materialien müssen im gegebenen Fall einer Vielzahl von Anforderungen Rechnung tragen: Wärmedämmung, Feuchtigkeitsbeständigkeit und leichte Verarbeitbarkeit. Das war auch der Grund, warum ISOVER-Berater Christian Grau das Produkt Kontur KP 1-035 empfohlen hat: „Die 4-in-1 Platte kann sowohl für den Dachausbau, Holzrahmenbau, Trockenbau als auch für die Fassade verwendet werden. Außerdem ist sie hydrophobiert, also durchgehend wasserabweisend.“

 

Weitere Vorteile

Die Dämmung dieser komplexen Konstruktion, wie sie Architekt Herwig Ronacher beschrieben hat, „wurde daher Großteils mit Kontur KP 1-035 ausgeführt, die im Holzbau eine optimale Verwendung hat“, erklärt Hannes Pichler, Geschäftsführer von Holzbau-Pichler. Für ihn sind aber noch andere Vorteile des ISOVER-Produktes von hoher Wichtigkeit: „Sie ist mineralisch und durch die Formbeständigkeit leicht verarbeitbar“, legt der Profi auf diesen Punkt großes Augenmerk: „Auch das Ausrieseln von Feinteilen ist absolut minimiert und so für den Verarbeiter vor Ort sehr gut händelbar.“ Immerhin waren nur insgesamt vier Wochen für den Innenausbau kalkuliert und daher ist die problemlose Verarbeitbarkeit des Werkstoffes ein Muss.

 

Das optimale Produkt

Durch die Steifigkeit der Platte lässt sich diese auch passgenau zuschneiden und bildet somit eine optimale Dämmwirkung. Ein ganz wesentlicher Faktor bei einer Seehöhe von 1769 Metern. Speziell in der kalten Jahreszeit ist eine hervorragende Dämmung wichtig, damit die Energiekosten nicht maßlos steigen. Hannes Pichler zeigte sich bei allen diesen Vorteilen von Kontur KP 1-035 als Verarbeiter äußerst zufrieden: „Das optimale Produkt für uns als Holzbauer.“

Bei der kurzen Bauzeit, beziehungsweise dem Innenausbau mit lediglich vier Wochen Zeit, zeigte sich ein weiterer Vorteil der Dämmplatten, an den man vielleicht im ersten Moment nicht denkt. Durch die kurze Bauzeit darf es zu keinen Lieferengpässen kommen, da jeder Tag zählt. Hannes Pichler: „Durch die hohe Vorverdichtung im Paket hat Kontur KP 1-035 eine wesentlich geringere Kubatur und hat dadurch auch viel weniger Bedarf an Lagerfläche.“ Damit war die permanente Verfügbarkeit vor Ort immer gesichert.

 

Ein Wunsch geht in Erfüllung

Wie gesagt: Bei diesem Projekt spielte alles zusammen und so ist auch die Freude des Hotelchefs Erwin Berger zu verstehen: „Mit dem Bau des Sonnenbads schließt sich für uns ein Kreis. Es war ein lang gehegter Wunsch, an diesem wunderschönen Ort unseren Gästen ein rundum schönes Resort zu bieten. Den begeisterten Rückmeldungen unserer Gäste nach zu schließen ist dieser Wunsch nach vielen Jahren des Bemühens nun in Erfüllung gegangen.“