Maximilianstraße
3100 St. Pölten
Österreich Die Wohnanlage besteht aus vier nord-süd gerichteten Baukörpern mit einer Länge von je 75 und einer Breite von 16,2 Metern. Die Bruttogeschoßfläche beträgt 19.700 m2, wovon 15.530 m² als Nutzfläche ausgewiesen sind. Im Norden hat man dem westlichsten Gebäude ein weiteres mit halber Länge vorgestellt. Die beiden östlich gelegenen Bauteile an der Praterstraße wurden von wup_wimmerundpartner, die westlichen Bauteile von ARTEC Architekten geplant. Grundlage für die Planung ist ein Bausystem, das von ARTEC Architekten, wup_wimmerundpartner und raum & kommunikation mit den Sonderfachleuten entwickelt wurde.
Die gesamte Wohnanlage ist als klares und sehr variables Grundmodell in vorgefertigter Bauweise hergestellt. Die Konstruktion kurz erklärt: Auf einer weitgehend vorgefertigten Primärkonstruktion – einem Stahlträgersystem mit Stahlbetonstützen – wurde eine Wohnhalle mit 2,80 m Raumhöhe abgestellt. Diese Wohnhalle ist mittels großformatiger Bauteile in Holztafelbauweise und mit Leichtbetonfertigschächten ausgeführt. In diese Grundkonstruktion konnten anschließend unterschiedlichste Wohnungstypen eingebaut werden. Auf diese Weise wird die primäre, tragende Konstruktion von der sekundären Ausformung für die Zonierung getrennt, woraus sich höchste Flexibilität in der Ausführung der Wohnungsgrundrisse ergibt. Auch für eine spätere Umnutzung sind damit die besten Voraussetzungen geschaffen.
Die nicht-tragenden Außenwände sind als Großformate in Holzriegelbauweise mit 3-Schicht-Lärchenplatten ausgeführt. Die ausladenden Decks kragen weit aus und schützen damit die Fassaden. Sie bilden gleichzeitig die Erschließungsräume. Bei den Decken im Innenbereich entschied man sich für Hohldielenfertigelemente mit abgehängten Gipskartonelementen. Der Innenausbau ist in Leichtbauweise mit Trockenbausystemen umgesetzt.
Harald Raml, Projektbetreuer von Saint-Gobain ISOVER Austria: „Diese Mischkonstruktion aus drei Bauweisen ist außergewöhnlich. Vor allem die Anschlussstellen von Beton und Holz sowie Stahl und Holz haben in der technischen Planung und in der Verarbeitung viel Detailarbeit gefordert.“ So ist es gelungen, den Heizwärmebedarf dieses außergewöhnlichen Wohnbaus auf 28,82 bis 35,09 kWh/m2a zu minimieren.
Energieeffizient und ruhig
Bei der Wärmedämmung dieser Wohnanlage hat sich das ausführende Unternehmen überwiegend für Mineralwolle entschieden. Mehr als 3000 m2 ISOVER Multimax wurden in der vorgehängten Außenhülle verarbeitet. Diese universell einsetzbare Glaswolle-Dämmplatte eignet sich besonders für hinterlüftete Fassaden und im Holzbau, also überall dort, wo bei geringen Dämmdicken durch die niedrige Wärmeleitfähigkeit von λD = 0,030 W/m·K höchste Dämmleistungen erbracht werden sollen. Darüber hinaus ist dieser Dämmstoff nicht brennbar (A1), extrem witterungsbeständig und durchgehend hydrophobiert. Verstärkt wurde der wärmedämmende Effekt durch 2500 m2 ISOVER Premium-Wärmedämmfilz. „Die optimale Wärmedämmung der Außenhülle bringt den Eigentümern und Mietern mehrfach Vorteile“, betont Raml. „Vom ersten Tag an kommt man in den Genuss des guten Raumklimas eines perfekt gedämmten Holzbaus. Auf lange Sicht werden sich die Bewohner über bemerkenswert niedrige Heizkosten freuen können!“
Der Innenausbau mit Gipskartonsystemen ermöglichte Architekten und Bauherren größtmögliche Variabilität in der Grundrissgestaltung. Abgesehen von den tragenden Wänden in den Stiegenhäusern wurden sämtliche Wohnungs- und Zimmertrennwände in Leichtbau ausgeführt. Zur optimalen Schalldämmung in den Wohnbereichen setzte das Trockenbauunternehmen Lieb Bau Weiz auf den Trennwand-Klemmfilz der Marke ISOVER. Rund 34.000 m² hat das erfahrene Team des steirischen Unternehmens in den Gipskarton-Ständerwänden verarbeitet. Damit ist sichergestellt, dass das Wohnklima auch nicht von störenden Geräuschen aus der Nachbarschaft beeinträchtigt wird. Raml: „Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass sich immer mehr Menschen von Lärm gestört fühlen. Und der Lärm nimmt ständig zu, nicht nur im Freien auf der Straße – auch innerhalb der Wohnbereiche. Wo früher ein Fernseher war, sind es heute mehrere. Wo früher ein Festnetztelefon geläutet hat, schicken heute mehrere Handies ihre Signale aus. Deshalb liegt es in der Verantwortung der Bauherren und Architekten, hier umfassend vorzusorgen. In der St. Pöltner Maximilianstraße ist das auf vorbildliche Weise erfolgt.“
Die gesamte Wohnanlage ist als klares und sehr variables Grundmodell in vorgefertigter Bauweise hergestellt. Die Konstruktion kurz erklärt: Auf einer weitgehend vorgefertigten Primärkonstruktion – einem Stahlträgersystem mit Stahlbetonstützen – wurde eine Wohnhalle mit 2,80 m Raumhöhe abgestellt. Diese Wohnhalle ist mittels großformatiger Bauteile in Holztafelbauweise und mit Leichtbetonfertigschächten ausgeführt. In diese Grundkonstruktion konnten anschließend unterschiedlichste Wohnungstypen eingebaut werden. Auf diese Weise wird die primäre, tragende Konstruktion von der sekundären Ausformung für die Zonierung getrennt, woraus sich höchste Flexibilität in der Ausführung der Wohnungsgrundrisse ergibt. Auch für eine spätere Umnutzung sind damit die besten Voraussetzungen geschaffen.
Die nicht-tragenden Außenwände sind als Großformate in Holzriegelbauweise mit 3-Schicht-Lärchenplatten ausgeführt. Die ausladenden Decks kragen weit aus und schützen damit die Fassaden. Sie bilden gleichzeitig die Erschließungsräume. Bei den Decken im Innenbereich entschied man sich für Hohldielenfertigelemente mit abgehängten Gipskartonelementen. Der Innenausbau ist in Leichtbauweise mit Trockenbausystemen umgesetzt.
Harald Raml, Projektbetreuer von Saint-Gobain ISOVER Austria: „Diese Mischkonstruktion aus drei Bauweisen ist außergewöhnlich. Vor allem die Anschlussstellen von Beton und Holz sowie Stahl und Holz haben in der technischen Planung und in der Verarbeitung viel Detailarbeit gefordert.“ So ist es gelungen, den Heizwärmebedarf dieses außergewöhnlichen Wohnbaus auf 28,82 bis 35,09 kWh/m2a zu minimieren.
Energieeffizient und ruhig
Bei der Wärmedämmung dieser Wohnanlage hat sich das ausführende Unternehmen überwiegend für Mineralwolle entschieden. Mehr als 3000 m2 ISOVER Multimax wurden in der vorgehängten Außenhülle verarbeitet. Diese universell einsetzbare Glaswolle-Dämmplatte eignet sich besonders für hinterlüftete Fassaden und im Holzbau, also überall dort, wo bei geringen Dämmdicken durch die niedrige Wärmeleitfähigkeit von λD = 0,030 W/m·K höchste Dämmleistungen erbracht werden sollen. Darüber hinaus ist dieser Dämmstoff nicht brennbar (A1), extrem witterungsbeständig und durchgehend hydrophobiert. Verstärkt wurde der wärmedämmende Effekt durch 2500 m2 ISOVER Premium-Wärmedämmfilz. „Die optimale Wärmedämmung der Außenhülle bringt den Eigentümern und Mietern mehrfach Vorteile“, betont Raml. „Vom ersten Tag an kommt man in den Genuss des guten Raumklimas eines perfekt gedämmten Holzbaus. Auf lange Sicht werden sich die Bewohner über bemerkenswert niedrige Heizkosten freuen können!“
Der Innenausbau mit Gipskartonsystemen ermöglichte Architekten und Bauherren größtmögliche Variabilität in der Grundrissgestaltung. Abgesehen von den tragenden Wänden in den Stiegenhäusern wurden sämtliche Wohnungs- und Zimmertrennwände in Leichtbau ausgeführt. Zur optimalen Schalldämmung in den Wohnbereichen setzte das Trockenbauunternehmen Lieb Bau Weiz auf den Trennwand-Klemmfilz der Marke ISOVER. Rund 34.000 m² hat das erfahrene Team des steirischen Unternehmens in den Gipskarton-Ständerwänden verarbeitet. Damit ist sichergestellt, dass das Wohnklima auch nicht von störenden Geräuschen aus der Nachbarschaft beeinträchtigt wird. Raml: „Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass sich immer mehr Menschen von Lärm gestört fühlen. Und der Lärm nimmt ständig zu, nicht nur im Freien auf der Straße – auch innerhalb der Wohnbereiche. Wo früher ein Fernseher war, sind es heute mehrere. Wo früher ein Festnetztelefon geläutet hat, schicken heute mehrere Handies ihre Signale aus. Deshalb liegt es in der Verantwortung der Bauherren und Architekten, hier umfassend vorzusorgen. In der St. Pöltner Maximilianstraße ist das auf vorbildliche Weise erfolgt.“