14.6.2007
Das Multi-Komfort Haus für die Familie Architekturstudenten aus neun europäischen Ländern beteiligten sich im Frühjahr 2007 am ersten internationalen Passivhauswettbewerb von Saint-Gobain ISOVER.

Der Erste Preis ging an Tadej Renar und Bojan Fratina aus Slowenien, den zweiten Preis teilten sich ex aequo die Teams Pils/Schnetzer und Bohn/Zanolin aus Österreich.
Inhalt des Wettbewerbs war die kreative Auseinandersetzung mit energieeffizientem Bauen auf Passivhausniveau. Die Studierenden waren aufgerufen, bei freier Standortwahl ein Einfamilienhaus für eine vierköpfige Familie in das landschaftliche und kulturelle Umfeld zu setzen. Besonderes Augenmerk sollten sie auf die Realisierbarkeit, und daher auf gute konstruktive und kostengünstige Lösungen, legen. Der soziale und ökologische Aspekt des Wohnens konnte zusätzlich in Form von Kopplungen und / oder Gruppierungen der Grundversion des Hauses herausgestrichen werden.
„In Österreich haben ISOVER, RIGIPS und WEBER-TERRANOVA gemeinsam mit der Technischen Universität Wien den Wettbewerb getragen“, erklärt DI Zdenka Debartoli, Marketingleiterin bei ISOVER. „Dank der intensiven Unterstützung von Frau Prof. Karin Stieldorf vom Institut für Architektur und Entwerfen waren die 19 eingereichten Arbeiten außergewöhnlich hochwertig.“ Im Juryprotokoll heißt es dann auch: „Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden von der Jury als ausgesprochen ambitioniert und beachtenswert qualifiziert, und sind hinsichtlich der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit insgesamt mit Nachdruck zu würdigen.“ Diese Qualität verhalft dann auch zwei österreichischen Teams aufs Siegerpodest.
Teilnahmeberechtigt waren Studierende aus den Bereichen Architektur und Bauingenieurwesen von Universitäten aus Österreich, Slowenien, der Slowakei, Kroatien, Serbien, Makedonien, Bulgarien, Rumänien und Litauen.
Der Wettbewerb wurde zweistufig ausgetragen: Die erste Stufe bildete ein nationaler Wettbewerb in jedem Land, bei dem die besten fünf Einreichungen gekürt werden. Diese besten Fünf nahmen an der Endausscheidung teil, wo eine hochrangig besetzte Jury die internationalen Preisträger wählte. Verliehen wurde der erste Mulit-Komfort-Haus Architekturpreis am 15. Mai 2007 in Belgrad.
Die Jury:
Bulgarien: Prof. Boryana Genova
Kroatien: Prof. Ljubomir Miščević
Lettland: Prof. Ugis Bratuskins
Mazedeonien: Prof. Vlatko Korobar
Österreich: Prof. Karin Stieldorf, Prof. Pekka Janhunen
Rumänien: Prof. Mihai Opreanu
Serbien: Prof. Zoran Lazović, Prof. Mihailo Timotijević, Prof. Aleksandra Krstić
Slowakei: Prof. Jozes Stefko
Slovenien: Prof. Martina Zabašnik Senegačnik
Saint-Gobain Isover: Robert Schild
Die Preisträger:
1. Preis: Tadej Renar, Bojan Fratina; Slovenia
2. Preis: Gregor Pils, Andreas Schnetzer; Austria
2. Preis: Markus Bohn, Martin Zanolin; Austria
Sonderpreis für die Realisierbarkeit: Arseni Botusharov; Bulgaria
Sonderpreis für erfolgreiche Integration in das landschaftliche und kulturelle Umfeld: Andrea Solomon, Morana Pap, Blanka Petrovčić, Croatia
Wien, im Juni 2007
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