Mechanische Befestigung mit Alukonstruktion

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Die hinterlüftete Fassadenkonstruktion bietet eine bauphysikalisch sichere Möglichkeit der Wärmedämmung. Der Dämmstoff wird entweder mechanisch (z.B. gedübelt oder zwischen die Unterkonstruktion eingeklemmt) oder mittels Verklebung (Randwulst-Punkt-Methode) auf der tragenden Konstruktion befestigt. Zwischen der Fassadenbekleidung und der Dämmschicht sorgt die Hinterlüftung für die Abfuhr von Feuchtigkeit. Dadurch bleibt die Fasadendämmplatte trocken und sichert die volle Dämmwirkung.

Die Alu-Unterkonstruktion stellt ein sehr flexibles System dar, das jede gewünschte Dicke der Wärmedämmung ermöglicht und große Bautoleranzen problemlos ausgleicht. Die Konstruktion erfüllt die Vorschriften sämtlicher Bauordnungen für eine nicht brennbare Fassadenkonstruktion, wie sie z.B. bei Hochhäusern vorgeschrieben ist.

1 Wandwinkelstützen

Wandwinkelstützen

Montieren Sie die Wandwinkelstützen am Mauerwerk.

2 Tellerdübel befestigen

Tellerdübel befestigen

Die ISOVER FDPL zwischen den Wandwinkelstützen mechanisch durch Tellerdübel befestigen oder mittels Verklebung montieren. Bei größeren Dämmdicken ist eine zweilagige Verlegung notwendig. Die 1. Lage wird geklebt und die 2. Lage nachträglich gedübelt. Die Alu-Unterkonstruktion ist universell für geringe bis große Dicke der Wärmedämmung (bis 30 cm) einsetzbar.

3 Winddichtheit der Konstruktion

Winddichtheit der Konstruktion

Für optimale Winddichtheit der Konstruktion Windschutzbahn TYVEK Soft Antireflex von unten nach oben – parallel zur Traufe verlegen. Achten Sie darauf, dass die Bahnen jeweils mindestens 10 cm überlappen und verkleben Sie diese im Anschluss mit dem TYVEK Klebeband. Nun werden die Tragprofile an den Wandwinkelstützen montiert. Neben der tragenden Funktion erfüllen die Profile auch die Gewährleistung der hinterlüfteten Ebene.

4 Hinterlüftungsebene

Hinterlüftungsebene

Die Hinterlüftungsebene ist vertikal anzubringen. Gemäß Ö-Norm sind folgende Lüftungsquerschnitte einzuhalten. Der freie vertikale Hinterlüftungsquerschnitt zwischen Bekleidung und Wärmedämmung muss mindestens 200 cm²/m betragen und darf 500 cm²/m nicht überschreiten. Zu- und Abluftöffnungen müssen einen Querschnitt von mindestens 150 cm²/m aufweisen. Berücksichtigen Sie Querschnittsverminderungen von Insektenschutzgittern.

5 Montage der Verkleidung

Montage der Verkleidung

Nun können Sie die Verkleidung (z.B. Holz, Eternit) montieren. Beachten Sie bitte die Angaben der jeweiligen Verkleidungsfirmen betreffend Fassadenhaut und Fugenausbildung.